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Zwischen Singzikaden und Libyschem Meer

 

Unterwegs in den Weißen Bergen Kretas – die Samaria Schlucht 

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Welche verrückte Idee, eine Schlucht im Hochsommer zu durchwandern, bei Temperaturen von ca. 35 Grad Celsius! Die griechischen Schicksalsgöttinnen, die Töchter des Zeus, mussten uns den Tipp gegeben haben.

Bereits um 4:30 Uhr klingelte der Wecker in unserem Hotel, das hieß aufstehen, frühstücken, letzte Vorbereitungen treffen. Nachdem ein Kleinbus der Minoischen Linie alle eifrigen Wanderer um 5:30 Uhr abgeholt hatte, ging die spannende Reise zu den Weißen Bergen im Westen Kretas.

Wir wussten nicht, was uns erwarten wird.

Nach einer mehrstündigen Fahrt erreichten wir unseren Startpunkt um ca. 10:00 Uhr. Der Ausgangspunkt für die Schluchtwanderung liegt im Nationalpark in Xyloskalo, was “hölzerne Treppe” bedeutet. Bevor der Abstieg begann, kauften wir Eintrittskarten. Diese müssen beim Verlassen der Schlucht einem Wächter (siehe Foto) gezeigt werden, denn jeder sollte die Schlucht vor Einbruch der Dunkelheit verlassen haben.

Bei einer Wanderung über 16 km füllten wir ständig unsere Wasserflaschen, denn bei direkter Sonnenbestrahlung war die kretische Hitze unerträglich. „Trinken Sie viel!“ war an mehreren Tafeln angeschrieben.

Aufmerksam lauschten wir dem lauten Gesang der Singzikaden. (eine kleine Kostprobe hier). Bei Gelegenheit kreuzte eine kretische Wildziege unseren Weg und verschwand erschrocken zwischen Felsen und Gestrüpp.

Irgendwann, am späten Nachmittag, erschöpft aber stolz auf unsere Leistung, sahen wir endlich eine dunkelblau-schimmernde Färbung zwischen den riesigen Felswänden vor uns, die vom Wind gepeitschten Wellen des Libyschen Meeres schlugen an einige Felsen in der Nähe der Küste. Erleichtert verließen wir jetzt die für uns unendlich lange Schlucht. Wir hatten es geschafft, eine Gaststätte, ein Strand und unsere Fähre konnten jetzt nicht mehr weit entfernt sein.

Später erfuhren wir, so nebenbei, dass wir die längste Schlucht Europas durchquert hatten.

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